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Das soziale Netzwerk Mühlacker kümmert sich seit geraumer Zeit um die Thematik Wohnungsnot in Mühlacker und Umgebung. Um das Thema gewissenhaft zu bearbeiten und Lösungsvorschläge zu entwickeln, wurde der Arbeitskreis "wohnen und leben in Mühlacker" gegründet. Am 24. April dieses Jahres war es soweit, die Ergebnisse zur Wohnsituation benachteiligter Menschen in Mühlacker wurden in einem Fachgespräch, an dem Herr Oberbürgermeister Schneider, Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinderatsfraktionen und des Sozialen Netzwerks Mühlacker teilnahmen, präsentiert und diskutiert. Der Austausch wurde von allen Beteiligten als sinnvoll und informativ bezeichnet; eine Weiterarbeit am Thema ist angedacht.

 

Zusammengefasst fehlen gut 100 Wohnungen für Geringverdiener, Langzeitarbeitslose, Singles, Alleinerziehende, ältere Menschen, Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen mit oder ohne Pflegebedarf. Auch die Thematik wohnungsloser, also obdachloser Menschen wurde in die Untersuchung einbezogen und Lösungsansätze für menschenwürdige und integrative Wohnformen angesprochen. Integratives wohnen war das Stichwort überhaupt für die intensiven Diskussionen, da sich hier viele Lösungen für Probleme im Alltag ergeben. In diesen neuen Wohnformen können sich ältere und jüngere gegenseitig helfen und da wo heute oft ein sozialer Rückzug stattfindet, ergeben sich Austausch, gegenseitige Hilfen, Kurzweil, ja sogar neue Aufgaben und Pflichten bis hin zu festen Beschäftigungsverhältnissen.

 

Die Vision einer integrativen Wohnlösung ist zudem ein hoch innovativer Ansatz für die strategische Entwicklung von "wohnen und leben in Mühlacker" und ist bezogen auf die Umsetzung ein Vorzeigeprojekt für die Verantwortlichen der Stadtenwicklung.

 

Integratives wohnen, intelligent gelöst, unterliegt dem Anspruch, Wohnungen anzubieten, die deutlich wirtschaftlicher sind wie Einzelwohnungen. Die Wohnungen der neuen Wohnform werden unter dem Strich deutlich günstiger für die Mieter und deutlich wirtschaftlicher für die Investoren sein. Das begründet sich u.a. darin, dass die Wohnungen in der Regel kleiner sind wie der Durchschnitt der bisher bewohnten und energetisch dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Dazu kommt, dass die Mieter, auch bedingt durch das soziale Gefüge, ein Eigeninteresse an der pfleglichen Nutzung der Einrichtung haben, auch da sie teilweise selbst dafür verantwortlich sind.

 

Neben dieser Zukunftsvision gibt es genügend Raum für private Initiativen, wie Verfügbarkeit bisher nicht genutzten Wohnraums und Angebote, wie wohnen gegen Hilfe im Alltag. Sie haben mehr Wohnraum als Sie brauchen, aber Ihnen fehlt eine Hilfestellung im Alltag?. Das die allgemeine Situation auf dem Wohnungsmarkt so prekär ist, ist den Meisten von uns ja gar nicht bekannt. Das spüren nur die Betroffenen, die z.B. für die Kosten, die sie selbst tragen können keine Wohnung bekommen, oder vielleicht nur eine Wohnung, die schlichtweg nicht zumutbar ist. Daher informieren Sie sich und helfen Sie, wenn Sie können. Wir stehen Ihnen hierzu als Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

 

 

hier wohnt kein Obdachloser, sondern eine alleinstehende junge, sehr ordentliche Frau, die Ihre Tochter sein könnte. Dieses ist auch kein Einzelfall. Aufgrund der Wohnungsnot werden eigentlich unzumutbare Wohnungen für gutes Geld vermietet.

 

Gerd Schulz Telefon 0162/2517083

 

 


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