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Zjelko

 

Zjelko  begann seine „Karriere“ bei der GSI im 2. Halbjahr 2006. Die Arbeitsagentur hatte ihn der GSI für eine „Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung“ (1-Euro-Job) zugewiesen.
Es zeigte sich schnell, dass Zjelko gute Arbeitsfähigkeiten besitzt: in vielen handwerklichen Bereichen waren Grundkenntnisse vorhanden, Arbeitsabläufe begriff er schnell und er konnte sich in neue Tätigkeiten einarbeiten. Außerdem stand er jeden Tag „auf der Matte“ und hatte auch ansonsten eine prima Arbeitsmoral.
Zjelko fühlte sich bei der Arbeit in der GSI zwar wohl, aber er wollte „richtiges Geld“ verdienen, also einen normalen Lohn bekommen und keine Transferleistungen (Alg II) beziehen.
Dieser verständliche Wunsch führte ihn in die Fänge eines privaten Arbeitsvermittlers. Die vermittelte Arbeit (Schichtarbeit im Kühlhaus) konnte er auf Dauer gesundheitlich nicht durchhalten. Außerdem war der Lohn äußerst karg. Er wollte das Arbeitsverhältnis wieder auflösen, der Arbeitsvermittler verhinderte dies mit der Androhung von Regressforderungen, die völlig unbegründet waren; der Arbeitsvermittler baute aber auf die Rechtsunkenntnis des „Ausländers“ Zjelko, dem er mit dieser Androhung von mehreren tausend Euro Regress Angst einjagte.
Die GSI hatte den Kontakt zu Zjelko aufrecht erhalten, da eh die Absicht bestanden hatte, ihm einen Arbeitsvertrag anzubieten. 

 

 

 

Als seine Frau uns um Hilfe bei der Auflösung des existierenden Arbeitsverhältnisses bat, kam es – einige Hausbesuche später und nach Anfertigung entsprechender Schriftstücke zur Auflösung eben dieses Arbeitsverhältnisses, und H. B bekam einen Arbeitsvertrag bei der GSI.
Zjelko ist mittlerweile eine feste Stammkraft im Arbeitsbereich Bau/Malerei. Er hat sich in diesem und anderen Bereichen solide Fachkenntnisse angeeignet. Zjelko macht eine rundum gute Arbeit; er liefert beim Auftraggeber in der Regel eine so gute Arbeitsqualität ab, dass es schon öfters zu Folgeaufträgen kam, weil der Kunde „hochzufrieden“ war.
Wiederum ist nicht zu vergessen, dass auch diese „Erfolgsstory“ nur zustande gekommen ist, mit dem unermüdlichen Einsatz des Fachbereichsleiters Bau der GSI, der Tatsache, dass es die GSI gibt, und dass diese vom Enzkreis und vielen anderen unterstützt wird.
Zjelko ist nicht nur ein Beispiel für Integration sondern eben auch ein Vorbild, für alle Langzeitarbeitslosen, die bei der GSI stranden. Es geht auch anders, wir sind der beste Beweis dafür.

 

Mühlacker, im Mai 2012
Verfasst von Wolfgang Fischer
Niedergeschrieben von Günter Lorisika und Gerd Schulz

 


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